Schwarzer Sonntag am 04.Juli 2021: Briefe an Gefangene

Immer wieder werden Menschen für ihre politischen Aktivitäten in den Knästen dieser Welt eingesperrt. Aktuell sehen wir deutlich am Fall von Ella, einer Aktivistin im Dannenröder Forst, wie Einzelpersonen als Exempel und Abschreckung herhalten müssen. Der Sinn von Strafe und Gefängnis bleibt fraglich, nicht nur für die Gefangenen selbst und deren Leben, sondern auch als gesellschaftliche Funktion.

Wir wollen die Menschen in ihrer Isolation nicht alleine lassen und hoffentlich eine kleine Freude in die triste Zeit hinter Gittern bringen. Dabei können die Botschaften alles mögliche sein: wie euer Tag war, was eure Katze wieder lustiges gemacht hat – jeder Kontakt zur Außenwelt ist wertvoll.

Zur Kritik an Knästen ansehen und zu alternativen Vorschlägen für eine Justiz oder Gerechtigkeit, die auf Veränderung und Transformation setzt anstatt auf Vereinzelung, Repression und Strafe, sind auch Bücher und Broschüren vor Ort, über die wir gerne ins Gespräch kommen können.

Für Papier, Postkarten, Briefumschläge und -marken, sowie eine Liste von Gefangenen und ihren Adressen ist gesorgt. Aber bringt natürlich gerne Karten mit, die ihr gerne versenden wollt.

Mehr zum Schwarzen Sonntag, dem anarchistischen Café hier.

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